April 15th, 2008 von admin

Lastminute Reisen Die Inselgruppe liegt zwischen 600 und 700 km von Südindien und Sri Lanka entfernt. Die südlichen Atolle schneidet bereits der Aquator. Das Reiseziel: Die 13 Atolle der Malediven umfassen insgesamt 1190 Inseln. die alle winzig klein (im Mittel unter 1 km²) sind.Schön sind alle Inseln; von Palmen bedeckt, von einsamen Stränden umgeben, von den klaren Fluten des Indischen Ozeans umspült und von Korallenriffen schützend umsäumt.
Die Malediven sollen im 1. Jahrhundert n. Chr. von Singhalesen aus Sri Lanka besiedelt worden sein. Reste von Dagobas, die man auf einigen Inseln fand, lassen darauf schließen, daß die Singhalesen den Buddhismus auf die Inseln brachten. Im 12. Jahrhundert wird jedoch der Sultan von Arabern zum Islam bekehrt, der Staatsreligion wird.
im 17. Jahrhundert versuchen die Portugiesen mehrmals erfolglos, die Herrschaft über die Inseln zu erlangen. Nach kurzem holländischem Protektorat übernehmen 1796 die Briten die Inseln, 1887 werden sie offiziell britisches Protektorat. tnnenpolitisch regiert aber weiterhin der Sultan.
Am 26. Juli 1965 entlassen die Engländer die Malediven in die Unabhängigkeit, 1968 wird aus dem Sultanat eine Republik.
Die Entfernungen innerhalb der Inselgruppe sind beträchtlich: 760 km trennen Keiai, die nördlichste Insel, von Gan, der südlichsten; 130 km beträgt die größte Ost-west-Ausdehnung. Die Malediven haben eine Gesamtfläche (übermeerisch) von nur 298 km². Nur etwa 10 % dieser Fläche sind bewohnt, so daß die 220000 lnselbewohner auf kleinstem Raum zusammengedrängt leben müssen. Bevölkerung: Geprägt sind die Malediven von benachbarten Ländern: Arabische, singhalesische, südindische und malaiische Einflüsse können nachgewiesen werden. Alle Inselhewohner sind sunnitisehe Moslems.
Ihre Sprache ist das dem Singhalesischen verwandte Divehi, ihre Schrift heißt Thaana und wird von rechts nach links geschrieben. In den Ferienhotels wird aber meistens Englisch gesprochen oder zumindest verstanden.
Haupteinnahmequelle der Bevölkerung ist der Fischfang. Die Dhonis, die traditionellen Segelboote der Fischer, werden aus dem Holz der Kokospalme gefertigt. Bisher beschränkte sich der Fischfang zum großen Teil auf die Küstenstreifen, zunehmend werden aber die Boote auch mit Motoren ausgestattet, so daß der Fangbereich vergrößert werden kann.
Die Landwirtschaft ist, abgesehen vom Anbau von Kokospalmen, kaum von Bedeutung. Die Einkommen sind niedrig, die Malediven zählen zu den ärmsten Ländern der Welt. Erst in den letzten Jahren spielen die Einnahmen aus dem wachsenden Tourismus eine größere Rolle.
Speisen und Getränke: Das Essen ist in der Regel westlich, es gibt aber zur Abwechslung auch die landesüblicben Reis-, Curry- und Fischgerichte.
Obwohl Reis das Hauptnahrungsmittel auf den Inseln ist, muß er gänzlich eingeführt werden. Spezialitäten sind Langusten und die tropischen Früchte, die auf einigen Inseln wachsen (Mangos, Papayas, Bananen, Granatäpfel). Auch Kokosnüsse und Brotfrüchte gibt es reichlich, Teuer sind alkoholische Getränke. Vielleicht sollte man einer erfrischenden Kokosmilch den Vorzug geben. Kein Problem ist das Trinkwasser; in den meisten Hotels stehen Kannen mit Trinkwasser (abgekochtes Regenwasser) bereit.
Feiertage sind der 1. Januar. der Neujahrstag, 26. juli, der Unabhängigkeitstag. und der 11. November, der Tag der Republik. Wöchentlicher Ruhetag ist der Freitag.
Klima: Das Klima auf den Malediven ist tropisch. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über hoch, etwa zwischen 26 und 31 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 80%. Doch die frische Seebnse, die immer weht, macht das schwüle Klima durchaus erträglich. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind gering. Zwischen Mai und Oktober bringt der Südwestmonsun häufige Regenfälle. Der Nordostmonsun (Dezember-April) bestimmt die trockene Jahreszeit, die gleichzeitig die beste Reisezeit ist.Male (60000 Einw.), die Hauptstadt auf der gleichnamigen Insel, ist die einzige Stadt der Malediven. Eine Fahrt nach Male gehört in das Programm eines jeden Urlaubers. Ein halber Tag reicht, um die kleine Stadt zu erkunden. An der Marine Drive. entlang des Hafens, stehen die Gebäude der Ministerien und Behörden und der Amtssitz des Präsidenten. Im Hafen selbst kann man sich die Dhonis, die Segelschiffe der Malediver, ansehen. Abwechslung bringen ein Bummel durch die Bazarstraßen und der Besuch der Märkte; interessant ist vor allem der Holzmarkt. Wer sich noch die Zeit nimmt, das kleine Museum und die Moschee zu besuchen, hat eigentlich alles gesehen. In Male fahren sogar Taxis, die man aber bestimmt nicht brauchen wird.
Die Ferieninseln: Hauptbeschäftigung auf den Malediven ist natürlich der Wassersport. Und das Schönste der Inseln findet man auch unter Wasser: die Korallen. Eine wahre Wunderwelt von Flora und Fauna erwartet den Taucher und Schnorchler. So ist es verständlich, daß viele nur des Tauchens wegen hierher kommen.
Jede Ferieninsel hat ihre eigene Tauchstation, wo man Geräte ausleihen kann. Es empfiehlt sich aber nicht unbedingt, als Anfänger zu kommen. Auch Schnorchler können sich Flossen und Schnorchel ausleihen. Streng verboten sind das Harpunieren und das Abbrechen von Korallen.Durch den zunehmenden Tourismus war die empfindliche Unterwasser-Ökologie schon erheblich aus dem Gleichgewicht geraten. Durch strenge Maßnahmen versucht man nun, die Korallen zu retten. jeder sollte dafür Verständnis haben und auf das selbst gesammelte ?Souvenir? verzichten. Wer sich nicht unbedingt unter Wasser aufhalten will, kann segeln, surfen oder Wasserski fahren. Allerdings sind dies keine ganz billigen Vergnügen. Schwimmer sollten Badeschuhe tragen, denn die Korallen sind oft scharf. FKK Baden ist streng verboten.

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