Januar 23rd, 2010 von admin

Der Schwielochsee war einst von großer wirtschaftlicher Bedeutung für die Lausitz. Am Hafen von Goyatz, früher Umschlag- und Zollstation, erinnert noch vieles an die „Schipperara”. Heute ist der See ein Zentrum des Wassersports. Er erstreckt sich südlich von Beeskow — nahe der B 87 und B168 — in Nord-Süd-Richtung. Im nordwestlichen Teil wird er von der Spree durchflossen. Auf dem über 10 km langen und bis zu 2,4 km breiten Freizeitgewässer finden die Wassersportfreunde ein reiches Betätigungsfeld vom Motorbootfahren über Segeln, Surfen, Rudern und Wasserwandern. Von den sechs Badestränden sowie vielen kleinen Badestellen — auch FKK — sind besonders der sehr geschützt liegende Strand von Zaue und das Bad in Jessern beliebt. Die Ufer säumen sieben Campingplätze; in den Orten am See gibt es überall Feriensiedlungen. Angler bevorzugen das Gebiet der Spreemündung in dem fischreichen See. Häufig sind auf dem Schwielochsee Wasserwanderer anzutreffen, die den Spreedurchfluß für Fahrten bis Berlin nutzen. Fahrgastschiffe verkehren von Goyatz aus zu Rund- und Fernfahrten, vorüber am flachen Ostufer und dem bewaldeten Westufer. Gutmarkierte Wanderwege erschließen das reizvolle Umland. Ein Weg führt am Spreeufer entlang zur alten Spreemündung mit dem landschaftlich schönsten Abschnitt des Schwielochsees.

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