Freizeitzentrum Kemnade
Erholung und Wassersport für jedermann — das ist die Grundidee des im Städtedreieck Bochum Witten-Hattingen entstandenen Freizeitzentrums Kemnade. Als jüngster See in der Seenkette entlang der Ruhr wurde der Kemnader See in landschaftlich reizvoller Lage aufgestaut und im Jahre 1979 für die Zeit vom 1.4. bis 14.11. eines jeden Jahres für den Wassersport freigegeben (Motorboote sind nicht zugelassen). Um möglichst weiten Teilen der Bevölkerung den Zugang zum Segelsport zu ermöglichen, werden Liegeplätze nur an Eigner vereinseigener Segelboote vergeben. Für privateigene Segelboote werden Tageszulassungen erteilt. Ansonsten können Segelboote der Freizeitzentrum Kemnade GmbH angemietet werden, die auch eine Segel- und Surfschule betreibt—der Besitz eines Segelscheins ist allerdings Voraussetzung. Grundsätzlich dürfen Boote und Surfbretter nur an besonders gekennzeichneten Stellen zu Wasser gelassen werden. Die Einlaßstelle für Surfer, die einer vorherigen Zulassung bedürfen, befindet sich am Nordufer bei Oveney. Hier besteht auch Lagermöglichkeit für Surfbretter. Der Kemnader See ist auch ein offenes Gewässer für Ruderer und Kanuten und kann aus beiden Richtungen durchfahren werden. Über die Bootsgasse am Wehr können sie ihre Boote sowohl in das Unterwasser der Ruhr als auch auf den See hinauftreideln. In Oveney steht ein Rudersteg zur Verfügung. Bootswanderer und Tagesbesucher können den See und die Bootsgasse am Wehr unentgeltlich und ohne Zulassung benutzen. Für das ständige Befahren des Kemnader Sees mit Ruder- und Paddelbooten ist jedoch eine Zulassung erforderlich. Das Baden ist im Kemnader See aus Sicherheitsgründen nicht gestattet, das gilt auch für die Benutzung von Luftmatratzen u. ä. Sehenswürdigkeiten: Zu den Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung des Kemnader Sees gehören die Wasserburg Haus Kemnade aus dem 17. Jh. mit dem Heimatmuseum, einer musikhistorischen Instrumentensammlung und der Burggaststätte, die romanisch-gotische Dorfkirche Stiepel (westlich) mit den wertvollen Wandmalereien aus dem 12.-16. Jh. und der Botanische Garten der Ruhr-Universität.
