Februar 5th, 2010 von admin

Im Herzen des gleichnamigen Naturparks und an der Grenze zwischen Hessen und Nordrhein- Westfalen findet man im „Waldekkischen Sauerland” die 1913-24 errichtete Talsperre mit der 220 m langen und 42 m hohen Sperrmauer, die vorwiegend dem Hochwasserschutz und der Energieerzeugung dient. Der See wird gespeist von Bächen und Flüssen, die ihren Ursprung im Sauerland haben. Das „Erholungsgebiet Diemelsee”, eine aus 13 Ortschaften bestehende Großgemeinde, ist über die A 44 Dortmund-Kassel (Abfahrt Diemelstadt) gut zu erreichen. Der Reiz dieser Landschaft wird bestimmt vom Wechsel zwischen Wald und Feld, hoch aufsteigenden Bergen und tief eingeschnittenen Tälern. Ein touristischer Anziehungspunkt ist der am Diemelsee liegende Ortsteil Heringhausen. Die Diemeltalsperre ist mit ihrem Fassungsvermögen von rund 20 Millionen cbm Wasser trotz der sommerlich bedingten Schwankungen des Wasserspiegels ein beliebter Treffpunkt der Segler samt 7,5 km langen Sees mit seinen großen Liegewiesen ist frei zugänglich. Zentrum des Wassersports ist Heringhausen mit der Segel- und Surfschule, den Einlaßstellen für Segelboote und Surfbretter und dem Strandbad. Ein weiteres Strandbad befindet sich am Nordufer des Diemelsees. Auch Anhänger des Angelsports finden ein fischreiches Gewässer vor. Ein Ausflugsboot befördert die Fahrgäste zwischen den Anlegestellen südlich der Sperrmauer und in Hcringhausen (private Motorboote sind nicht zugelassen). Einen weiten Blick über den See ermöglichen die Aussichtspunkte auf dem 562 m hohen Eisenberg am Ostufer des Diemelsees. In dem Naturschutzgebiet am Einlauf der Itter bei Kotthausen kann man im Frühjahr und Herbst seltene Wasservögel beobachten.

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