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Generell werden Fernreisen immer beliebter. Viele Urlauber ziehen mittlerweile Fernreisen einem Urlaub im Heimatland vor. Nicht zuletzt die günstigen Preise und der Wunsch etwas Besonderes zu erleben und die Einzigartigkeit vieler Reiseziele lockt jährlich eine Vielzahl von Reisenden zu den schönsten Fernreisezielen weltweit.

                  







Reiseland vorgestellt:
Les Saintes ist eine Inselgruppe, die 1.0 km von Guadeloupe entfernt liegt. Sie besteht aus 9 Inseln mit insgesamt 13 qkm;; Fläche, von denen zwei Inseln, Terre-de-Bas und Terre-de-Ilaut, bewohnt sind. Die anderen Inseln heißen L'Ile a Cabrit, Les Roches Percees, Le Grand Ilet, La Redonde, La Coche, Les Augustins und Le Pate. Nur rund 3.000 Menschen leben auf Les Saintes. Über die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 20 Jahre. Auffallende Merkmale der Einwohner sind die helle Haut und häufig auch blonde Haare. Das erklärt sich aus der Besiedlungsgeschichte der Inseln, denn da die Inseln zu klein und das Klima zu rauh für eine großangelegte landwirtschaftliche Bebauung war, gab es auf den Saintes nur kleinere Landgüter französischer Gutsherren mit wenig Sklaven. Eine Vermischung der Bevölkerungsgruppen fand so gut wie nicht statt. Der Haupterwerb war schon immer die Fischerei. Die Einheimischen haben den Ruf, die besten Seefahrer des Archipels Guadeloupe und die besten Fischer zu sein. Außerdem sind sie auch handwerklich geschickte Bootsbauer. Die natürliche Pflanzenwelt auf den Saintes ist karg und durch die Trockenheit der Inseln geprägt. Gewächse wie Aloe-Pflanzen, Agaven und Kakteen finden sich hier. Wie viele andere Inseln erhielt die damals unbewohnte Inselgruppe von Kolumbus ihren Namen. Sie wurde "Los Samos" genannt, da folgend auf den 3. November 1493, dem Tag, an dem Kolumbus sie erblickte, das Allerheiligenfest stattfand. Von den Franzosen, die erst 155 Jahre darauf die Inseln besiedelten, wurde der spanische Name in das französische "Les Saintes" umgewandelt. Die Bevölkerung der lange nur strategisch genutzten Inseln wuchs stetig an: 1671 lebten 50 Siedler auf den Inseln, 1681 hatte sich die Zahl verdoppelt und Mitte des 18. Jh. waren es schon über 1000. Über 150 Jahre, von 1652 bis 1814, waren die Inseln Streitobjekt der europäischen Imperialmächte England und Frankreich. Erst in den Pariser Vertrügen wurden Les Saintes endgültig Frankreich zugesprochen.