Sie sind hier: Startseite

Längst ist Mallorcas Schwesterinsel der Rolle, Stiefkind des Tourismus zu sein, entwachsen. Gottlob! Fast möchte man meinen, kluge Touristikfachleute hätten Nerven genug gehabt, erst abzuwarten, in welcher Art und Weise auf den anderen Baleareninseln sich die Fremdenverkehrsströme zum Positiven wie zum Negativen hin entwickeln würden. So konnte viel Unangenehmes vermieden und Nachahmenswertes, entsprechend angeglichen, realisiert werden, zum Nutzen jedes Menorca-Besuchers heute. Historie, Kultur, Klima und Verkehrslage dieser Insel wurden bereits in den einleitenden Kapiteln behandelt. So sollen hier sofort unsere Routenvorschläge folgen. Übersichtlich bildet die große Transversale von Mahön nach Ciudadela, die C-721, wie bei einem wenig gefiederten Blatt, die Hauptrippe der Insel, von der zu Buchten mit Sehenswertem oder zu unterschiedlichen Badeplätzen Zubringer --> als Straßen oder Wege abgehen. Wir wählen die Hauptstadt Mahön zum Ausgangspunkt, weil dort alle Fährschiffe aus Barcelona und Palma anlegen. Mahon, heute um 22000 Einwohner, gehört zu den ältesten phönizischen Ankerplätzen im Westbecken des Mittelmeeres und mag schon im 14. Jahrhundert v. Chr. von ihren Handelsseglern angelaufen worden sein, denn diesen besten Naturhafen des gesamten Mittelmeeres können sie einfach nicht übersehen haben, zumal

genügend deutliche Spuren vorzeitlicher Besiedlung um die Bucht von Mahön ihnen sicher den Weg gewiesen haben mögen. Dann verlief die Inselhistorie in groben Zügen parallel zu der von Mallorca, und in sie eingebettet die Geschichte der Stadt Mahön. Im innersten Winkel der gut 6 km langen Naturbucht, die geradezu einem Fjord ähnelt, und von der der genuesische Admiral Andrea Doria schwärmte: »Juli, August und Mahön auf Ehr — sind die besten Häfen im Mittelmeer«, liegt auf und an einem um 60 m hohen Plateau die Stadt, die den angelsächsischen Einfluß nicht ganz verbergen kannse.grüne Fensterläden mit nach oben aufschiebbaren Fenstern unter roten Ziegeldächern an meist grellweiß gekalkten Häusern ohne Balkone aus der Zeit nach dem Frieden von Utrecht (1713), nach dem England nur bis zum Frieden von Amiens (1802) Menorca behielt, während es von der gleichen Zeit an bis heute den Felsen von Gibraltar noch immer fest in der Hand hat. Mao, der wichtigste Ort der Insel, liegt auf einem steil aufragenden Felsen. Der Flughafen liegt ca. 10 km südwestlich von Mao. Die Hauptstadt bietet vielfältige Möglichkeiten für einen Einkaufsbummel oder die abendliche Unterhaltung. Ebenso findet man viele Sehenswürdigkeiten, Museen, Kirchen, Restaurants, Kneipen und natürlich der Hafen von Mao. Im Süden von Menorca liegen die schönsten Hotels und Strände. Son Bou verfügt über einen 3 km langen feinsandigen, flach abfallenden Sandstrand mit einer Dünenlandschaft. Der ruhigere Urlaubsort Santo Thomas folgt im Westen wo man ebenfalls schöne Strände und Dünenlandschaften findet. Insgesamt gibt es im Süden gute Wassersport, Einkaufs und Unterhaltungsmöglichkeiten.

                  

Weiteres zu den Balearen:

Mallorca Menorca Ibiza Formentera Wetter Balearen

Weiteres zu den Balearen