Republik Cöte d’Ivoi,re
Die Republik Cöte d’Ivoi,re liegt im Westen des Golfes von Guinea in Westafrika. Vom Westen, über den Norden, nach Osten grenzt das Land an Liberia, Guinea, Mali, Burkina Faso und Ghana. Den Großteil des Landes nimmt ein bis 400 m hohes Plateau ein, von bis 1700 m hohen Bergketten durchzogen, zentral liegt der riesige Koussou-Stausee. Tropischer Urwald und Feuchtsavanne bilden die Urvegetation des Landes, das Küstentiefland hat Palmenplantagen und Mangroven (Lagunengebiete). Die westliche Küste hat felsige Halbinseln, mit dazwischenliegenden, malerischen Sandstränden. Mittlerweile wird der abgeholzte Dschungel im Süden wieder aufgeforstet. Zahlreiche Reservate schützen den Tierbestand (Nimba-Berge-Reservat mit seiner artenreichen Tier- und Pflanzenwelt (Mont Nimba, 1752 m, höchster Berg Westafrikas, an der Grenze Guineas). Das Klima ist tropisch feuchtheiß, Regenzeit ist im Sommer, an den Küsten teils ganzjährig. Hauptexportartikel ist neben Kaffee und Kakao tropisches Edelholz (hauptsächlich in die BRD), 80% der entsprechenden Waldflächen sind mittlerweile gerodet. Attraktionen des Landes sind Strände und vor allem die farbenprächtigen Märkte überall im Land. Größte Tierreservate (Comoü Nationalpark) in Westafrika. Im Westen liegen die Nationalparks, der Lac du Kousson, der alte Fischerhafen von Port Bouet und die Bergkegel von Man (Primärurwald im Tai-Nationalpark, mit Wasserfällen, Sturzbächen und Hängebrücken). Im Nordwesten, um Odienne, leben die Senufo, bekannt für ihre Masken und Kostüme (Tanz- und Maskenfeste). Hotels und Bademöglichkeiten an den grandiosen Stränden (je westlicher, desto einsamer) vor und westlich von Abidjan (Lagune von Ebriö). Grand-Lahou, ebenfalls an der einstigen “Kolonialisten-Riviera” gelegen, verrottet heute malerisch vor sich hin. Um die Jahrhundertwende war die Stadt wichtiger Rohstoff-Umschlagplatz mit 75.000 Einwohnern, heute leben hier gerade 2000. Sassandra hat die schönsten Strände, hervorragende Küche, Wassersportmöglichkeiten. Yamoussoukro, die neue Hauptstadt ä la Brasilia, hat- neben einer Pracht-Avenue, die breiter als die ChampsElysäes ist, die vom Papst eingeweihte Kathedrale Notre Dame de la Paix, ein Double der Peterskirche von Rom (148 m hoch, 360 m lang). Abidjan ist das Wirtschafts- und Handelszentrum des gesamten Küstengebietes Westafrikas. Treichville ist der altafrikanische Stadtteil, bekannt durch seinen afrikanischen Markt (Kunstgewerbeartikel, Souvenirs). Grand Bassam, östlich von Abidjan, war die erste Hauptstadt von Cöte d’Ivoire. Koloniale Häuser, der Künstler- und Kunstgewerbemarkt (Maler, Korbflechter, Skulpturenschnitzer, Weber) machen es zu einem lohnenden Ausflugsziel. Ein weiteres Ausflugsziel ist das Pfahlbaudorf Tiagba, 80 km von Abidjan (Ausflüge). San Pedro im Westen ist als Hafen für den Tropenholz- Export ausgebaut. Der frühere Name Elfenbeinküste darf heute nicht mehr verwendet werden. Post oder Visaanträge mit dieser “kolonialistischen” Anschrift werden nicht weitergeleitet oder bearbeitet! In Abidjan können Ausflüge und organisierte Kurzreisen gebucht werden. Hier und in der Hauptstadt gibt es alle Sportmöglichkeiten (Wassersport, Tennis, Golf), Abidjan und Yamoussoukro sind internationale Flughäfen.

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