Vietnam
Vietnam bildet den gesamten östlichen Abschluß der Hinterindischen Halbinsel. Der Norden grenzt an China, der Westen an Laos und der Südwesten an Kambodscha. Im Norden liegt der Golf von Tonkin. Bis zum südlichen Abschluß des Landes, dem weitverzweigten Mekongdelta, erstreckt sich die rund 2000 km lange Küste am Südchinesischen Meer. Das Klima ist tropisch feuchtheiß im Süden mit starken Monsunregenfällen und subtropisch im Norden des Landes. Die Vegetation besteht aus tropischem Regenwald, Berg-, Bambus- und Monsunwäldern sowie Mangroven an den Küsten. In den Dschungeln finden sich Tiger, Leoparden, Pytons, Giftschlangen, Krokodile sowie eine vielfältige Vogelwelt. Exportgüter sind Agrarprodukte, Fischereiprodukte, Kautschuk sowie Kohle, Nickel und Bauxit. Vietnam ist ein Agrarland. Das Mekongdelta im äußersten Süden des Landes wird intensiv für den Reisanbau genutzt. Straßen- und Brückenverbindungen sind nach dem langen Krieg großteils wiederhergestellt. Die beiden Wirtschaftszentren, Hanoi im Norden und Ho Chi Minh im Süden sind durch die Nationalstraße 1 und eine Eisenbahnlinie verbunden.

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